Sonntag 09.12.2007 20:00
Grand Auditorium
«I am a mistake»
Jan Fabre text, scenography, choreography, direction
Chantal Akerman film
Wolfgang Rihm musical composition (Séraphin III, 2006/2007)
Live performers
Hilde Van Mieghem speaker
Sylvia Camarda, Manon Avermaete, Eleonora Mercatali, Tawny Andersen dancers
Film performers
Hilde Van Mieghem speaker
Sylvia Camarda, Manon Avermaete, Eleonora Mercatali, Tawny Andersen , Ivana Jozic, Ann Eysermans, Beatrice Kessi,Elodie Sicard, Lisbeth Gruwez, Lie Anthonissen dancers
Live music
ensemble recherche
Martin Fahlenbock flute
Jaime González oboe
Shizuyo Oka clarinet
Melise Mellinger violin
Barbara Maurer viola
Åsa Åkerberg cello
Christian Dierstein percussion
Klaus Steffes-Holländer, Jean-Pierre Collot piano
Guests
Markus Schwind trumpet
Andrew Dibgy trombone
Laszlo Hudacsek percussion
Beate Anton harp
Ulrich Schneider double bass
Matthias Horn, Johannes M. Kösters singers
Lucas Vis conductor
Producer:Troubleyn/Jan Fabre (Antwerp, Belgium)
Commissioned and produced by the European Concert Hall Organisation (ECHO)
With generous support by the European Commission (Culture 2000), Ernst von Siemens Musikstiftung and Het Concertgebouw Amsterdam
Für seine neue Produktion hat Jan Fabre den deutschen Komponisten Wolfgang Rihm zur Mitarbeit eingeladen. I am a mistake basiert auf einem Text Fabres, der nicht nur ein Manifest ist, sondern nahezu ein Glaubensbekenntnis: «Ich bin ein Fehler, denn ich forme mein Leben und meine Arbeit, wie es mir gut scheint, ohne mich darum zu kümmern, was ich tun oder sagen sollte», fasst der Künstler unumwunden seine Weltsicht zusammen. Und die «erste Person» weiß, dass dafür ein Preis zu bezahlen ist: die fortschreitende Selbstzerstörung. Dieser Drang nach Selbstbestätigung und die Missachtung von Naturgegebenheiten und menschlichen Konventionen äußert sich ganz klar in der niemals abgelegten Angewohnheit, auf der Bühne zu rauchen, und im unausgesetzten Lob der Zigarette all ihren bekannten schädlichen Auswirkungen zum Trotz. «Ich bleibe dem Vergnügen treu, das mir mit dem Tod droht.» Kaum verwunderlich, dass dieses Stück dem subversiven Filmemacher (und Laien-Insektenforscher) Luis Buñuel und dem Theoretiker des Theaters der Grausamkeit, Antonin Artaud, gewidmet ist.
Ergebnis dieser ungewöhnlichen Zusammenarbeit ist ein multidisziplinäres Bühnenwerk, in dem Film, Musik, Worte, Gesang und Tanz einander ergänzen und erweitern.
Tickets
10 / 15 / 25 € (< 27: 6 / 9 / 15 €)
Veranstaltungsort
Philharmonie Luxembourg
1, Place de l’Europe, L-1499 Luxembourg