francais / deutsch

Sonntag 30.11.2008 16:00
Espace Découverte

«Daruma 2»
Voyage sensoriel et pluriel

Thierry Devaux dispositif scénique, scénographie
Loris Binot écriture musicale, cadre de piano, traitement, sampleur
Gabriel Fabing violoncelle, clariflute, sampleur, thérémin, divers objets
Michel Deltruc batterie, percussion
Joseph Ramacci trompettes, petits accessoires
Yuko Kominami danse
Valéry Plancke L’homme en noir
François Cacic technicien du son
Guillaume Lorchat, Christophe Constantin régie lumière, construction du dispositif

Une production AMI. Coproduction: Centre Culturel André Malraux de Vandœuvre, Théâtre du Jarnisy

Der Komponist, Improvisationsmusiker und (Jazz-)Pianist Loris Binot und der Maler und Bildhauer Thierry Devaux haben mit «Daruma 2» das Konzert neu erfunden: Musiker, Publikum und Musik sind in Bewegung und wechseln ständig die Konstellationen. Pianist, Cellist, Schlagzeuger und Trompeter in sieben klingenden, beweglichen Raumelementen, die von Valéry Plancke als «Mann in Schwarz» durch den Raum gerollt werden; Yuko Kominami als Tänzerin; eine Klangregie, die den Raum zum Schweben bringt; und ein Publikum, das das Geschehen von allen Seiten erkunden kann. Eine sinnliche, vielgestaltige Reise für Musiker und Zuhörer.

Detaillierte Information und Tickets

Daruma (Yuko Kominami) / photo: Stéphane Mohamed

Sonntag 30.11.2008 17:00
Grand Auditorium (Bühne)

«Almost sleeping»
Allusion à une œuvre baroque

Ensemble Noise Watchers Unlimited
Arthur Stammet voix
Marcel Lallemang clarinette
Michel Deltruc batterie, percussion
Joseph Ramacci trompettes, petits accessoires
Yuko Kominami danse
Valéry Plancke L’homme en noir
Katarzyna Goller-Bialczyk violon
Marc Meyers trombone
Béatrice Rauchs piano
Paul Mootz percussion
Laurent Willkomm sonorisation

Claude Lenners: Sandbuch für Klavier solo (2008, création / Uraufführung)
Claude Lenners: Laokoon für Zugposaune solo (2008, création / Uraufführung)
Alban Berg: «Schlafen, schlafen» Vier Lieder op. 2/1 für Singstimme und Klavier (1908–1909/1920)
Claude Lenners: 7th dream für Klarinette, Violine, Klavier und Schlagzeug (1997)

«relax», das Thema des Festivals rainy days 2008, ist Anlass für Claude Lenners und das Ensemble Noise Watchers Unlimited, einem bemerkenswerten Moment der Musikgeschichte in einem inszenierten Konzert nachzugehen: der Schlaflosigkeit, die Johann Sebastian Bach zur Komposition der Goldberg-Variationen anregte.

Detaillierte Information und Tickets

Johann Sebastian Bach / portrait Elias Gottlob Haussmann 1748

Sonntag 30.11.2008 18:00
Salle de Musique de Chambre

«In gewohnter Umgebung»
Anweisungen für Publikum

ensemble recherche
Jaime González hautbois
Shizuyo Oka clarinette
Martin Fahlenbock flûte
Klaus Steffes-Holländer piano
Christian Dierstein percussion
Åsa Åkerberg violoncelle
Barbara Maurer alto

Carola Bauckholt:
Luftwurzeln für Flöte, Klarinette, Violine und Violoncello (1993)
Anweisungen für Publikum (2008, Uraufführung)
langsamer als ich dachte für Violoncello, Percussion und Projektion (1990)
Zopf für Flöte, Obœ und Klarinette (1992/1994)
Geräusche für zwei Spieler (1992)
In gewohnter Umgebung III für Violoncello, Klavier und Video (1994)

Die Schärfung der Wahrnehmung, die Haltung gesteigerter Aufmerksamkeit, die vom Hören ausgeht, sind das Thema der Kölner Komponistin Carola Bauckholt. Ihre Musik schlägt mit erstaunlichen Differenzierungen, räumlichen Klängen und überraschend musikalischen Geräuschen Brücken zum Hörer; das Konzert wird zu einer Hörsituation unmittelbarer Nähe. Im letzten Konzert der rainy days 2008 lässt Carola Bauckholt das Festivalpublikum schließlich in eine neue Rolle schlüpfen: in ihrem neuen Stück Anweisungen für Publikum werden die Zuhörer zu Musikern.

Detaillierte Information und Tickets

Carola Bauckholt

Sonntag 30.11.2008 18:00
zwischen den Konzerten
(15:30–16:00, 16:40–17:00, 17:40–18:00, 19:00–20:00)
Salon d’honneur

«Sonosphère»

Noise Watchers Unlimited réalisation
Helgi-Jón Schweizer conception

Die Grenze zwischen Wahrnehmung und Imagination ist fließend. Die Sonosphère bereichert künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten im Sinne eines Gesamtkunstwerkes um «Lichtkompositionen» – nicht unähnlich einem abstrakten Film mit wechselnden Farben. Die minimalistische Gestaltung des visuellen Geschehens kommt einerseits dem abstrakten Charakter der Musik entgegen, kann aber den Verlauf den Gesamterlebens entscheidend beeinflussen: Wie hört man Musik, wenn man in einem speziellen Raum sitzt, dessen Farben wechseln? Die von dem Psychologen Helgi-Jón Schweizer entworfene Vorrichtung zur Herstellung und Anwendung rhythmischer und visueller Reizstrukturen wurde gemeinsam mit den in der Philharmonie beheimateten Noise Watchers realisiert und kann im Rahmen eines offenen Workshops (28./29.11.2008) dazu genutzt werden, ausgewählte kurze Musikstücke mit visuellen Farbverläufen zu kombinieren. Die Ergebnisse des Workshops lassen sich am Schlusstag des Festivals rainy days 2008 hören und sehen. Wenn Sie beim Workshop im Vorfeld des Festivals selbst «Lichtkompositionen» ausprobieren möchten, setzen Sie sich bis zum 22.11.2008 in Verbindung mit: Noise Watchers Unlimited, now@pt.lu.

15 € (<27: 9 €) für alle Veranstaltungen des Festivals rainy days am 30.11.2008 (15:30–20:00)

Sonosphère (Helgi-Jón Schweizer) / photo: Noise Watchers Unlimited