Orchestre Philharmonique du Luxembourg Philharmonie Luxembourg

switch the light on

rainy days 2014

26.-30.11.2014

Das Musikfestival rainy days schaltet im Jubiläumsjahr (15 Jahre seit Gründung, 10 Jahre in der Philharmonie) das Licht ein: 2014 entdecken Sie Skrjabin als Lichtkünstler, Schönberg als Farbenforscher, Cage als Filmemacher, Yves Klein als Komponist, Industrieroboter als Tänzer, Tänzer als Leuchtkörper, Lichtkunstwerke als Klangtransformatoren sowie Taschenlampen als Musikinstrumente.

«Wie, hör’ ich das Licht?»

(Richard Wagner, Tristan)

 

Information & Kartenverkauf

(+352) 26 32 26 32

Passe-partout rainy days:

45 € (<27 ans: 27€)

Bestellen

Mittwoch 26.11.2014 20:30
Cinémathèque de la Ville de Luxembourg

«Switch the Light On: A Luminous Film Event»

Ouverture du festival rainy days 2014

Am Anfang des Films ist das Licht. Film ist Lichtspiel, Film ist Lichtpoesie, Film ist der verrückte Zauber taumelnder Lichtgeometrien. Die Filmsoiree «Switch the Light On: A Luminous Film Event» ist eine Rückbesinnung auf das hypnotisch leuchtende Ur-Ereignis des Lichtkegels, der auf eine Leinwand geworfen wird. Eine Rückschau auf Klassiker der Lichtmoderne wie Walter Ruttmann, Oskar Fischinger und John Cage, die Formen, Flächen und Farben rhythmisch und musikalisch in Bewegung setzen – bis zum puren Augenrausch.

Walter Ruttmann: Lichtspiel Opus I
(1921, musique: Max Butting)

Walter Ruttmann: Lichtspiel Opus IV
(1925, musique: Helga Pogatschar 2008)

Oskar Fischinger: Komposition in Blau [Lichtkonzert N° 1]
(1935, musique: Otto Nicolai: Die lustigen Weiber von Windsor, 1849, extrait)

John Cage: One11
(1992, musique: John Cage: 103 for orchestra without conductor, 1991)

Tickets: 3,70 € (tarif réduit: 2,40 €)

Tickets

Donnerstag 27.11.2014 19:00
Philharmonie, Grand Auditorium

«Dating: Scriabine»



Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Emilio Pomárico direction
Lorenzo Cossi piano
Fabiana Piccioli lumières (Auftrag Philharmonie Luxembourg)
Clément Lebrun conception, présentation

Aleksandr Scriabine: Prométhée. Le Poème du feu
pour grand orchestre et piano avec orgue et clavier à lumières

(in französischer Sprache)

Dass Aleksandr Skrjabin (1871–1915) ein Meister des Klaviers war, zeigte in der Philharmonie zuletzt Evgeny Kissin. Als Symphoniker porträtierte ihn Riccardo Muti am 21.10.2014 mit seiner Dritten Symphonie «Le Divin Poème». Dass er aber auch das Licht als Musikinstrument einsetzte, kann man am 27. und 28.11.2014 im Festival rainy days erleben: Das OPL und Emilio Pomàrico präsentieren gemeinsam mit der Lichtkünstlerin Fabiana Piccioli Skrjabins spektakuläres Opus magnum Prometheus oder das Gedicht des Feuers für großes Orchester und Klavier mit Orgel und «Lichtklavier» – mit komponierten Melodien und Akkorden aus Farben…

Tickets: 20 € (<27: 12 €)

Tickets

Donnerstag 27.11.2014 21:00
Théâtre National du Luxembourg

Percussions de Strasbourg
Enrico Bagnoli lumières (commande / Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Hugues Dufourt: Burning bright (commande de l’État français pour les Percussions de Strasbourg; Uraufführung der Fassung mit Licht)

TTT (TotalTheaterTreffen) meets rainy days
Coopération avec le Théâtre National du Luxembourg

Die enge Beziehung zwischen Les Percussions de Strasbourg und Hugues Dufourt geht zurück auf die 1970er Jahre. Knapp vierzig Jahre nach Erewhon für sechs Schlagzeuger und 150 Instrumente schreibt der Komponist für das Schlagzeugensemble nun ein neues großes Werk: Burning Bright ist für Dufourt gleichermaßen eine Rückkehr zu den Wurzeln wie eine vollkommen neue Erkundung des unbegrenzten Kontinents der Schlaginstrumente. Bei den rainy days zu erleben ist die Uraufführung der Fassung mit Bühnen- und Lichtgestaltung – für beides zeichnet der italienische Künstler Enrico Bagnoli verantwortlich.

Trailer: http://youtu.be/SA-rhUMclF4

Tickets: 20 €

Tickets

photo: James Chan-A-Sue

Freitag 28.11.2014 20:00
Philharmonie, Grand Auditorium

Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Emilio Pomárico direction
Lorenzo Cossi piano
Fabiana Piccioli lumières (Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op. 16

Friedrich Cerha: Spiegel. Bühnenwerk für Bewegungsgruppen, Licht und Objekte
   Spiegel III für großes Orchester
   Spiegel VI für großes Orchester

Manos Tsangaris: LUX für Symphonieorchester und Licht
(Kompositionsauftrag Philharmonie Luxembourg et Orchestre Philharmonique du Luxembourg avec le soutien de la Ernst von Siemens Musikstiftung, Uraufführung)

Aleksandr Scriabine: Prométhée. Le Poème du feu
pour grand orchestre et piano avec orgue et clavier à lumières

Zwei Meilensteine der Musikgeschichte – Skrjabins Erfindung der Lichtmusik (1908) und Schönbergs Erfindung der Klangfarbenmelodie (1909) – fügen sich mit Friedrich Cerhas ‹optisch gedachtem› Meisterwerk Spiegel von 1960 und zwei überraschenden Uraufführungen von Manos Tsangaris zu einem spektakulären Konzertabend für Orchester und Licht. Die drei aus Italien stammenden Hauptfiguren des Abends stehen für herausragende Qualität: Der junge Pianist Lorenzo Cossi in Skrjabins atemberaubendem Klaviersolopart, der charismatische Dirigent Emilio Pomàrico und nicht zuletzt die preisgekrönte Lichtdesignerin Fabiana Piccioli, die mit monatelanger Vorbereitungszeit diesen Abend mit dem OPL in ein ganz besonderes Licht taucht.

Freitag 28.11.2014 22:15
Philharmonie, Salle de Musique de Chambre

Manos Tsangaris, Pi-hsien Chen Tisch, Objekte, Licht
Elisabeth Flunger Fadenorgel

Manos Tsangaris: Tafel 1. Wiesers Werdetraum für zwei oder drei Spieler am Tisch, Walkman, Radio, mobile Lichtquellen und Fadenorgel

Der Komponist und seine Frau sitzen höchstpersönlich auf der Bühne in diesem charmanten kleinen ‹Nachspiel› nach dem großen Orchesterkonzert. Und welches Instrument sollten Manos Tsangaris und die Pianistin Pi-hsien Chen spielen an diesem Abend wenn nicht das Licht? 1978 hatte Tsangaris als Student von Mauricio Kagel begonnen, das Licht ‹mitzukomponieren›; in diesem von zwei Personen an einem Tisch gespielten Duo (plus einer weiteren für Special effects zuständigen Person) aus dem Jahr 1989 zeigt sich bereits der präzise Licht-Virtuose Manos Tsangaris.

Tageskarte: 10 / 15 / 25 € (<27: 6 / 9 / 15 €)

Tickets

Samstag 29.11.2014 15:00–18:15
Philharmonie, Grand Foyer / Salles de répétition 1 & 2 / Studio 1

«Music & Light art»

A choice of compositions performed alongside works from the Ege Art Foundation collection

ensemble recherche

Light art by Dan Flavin, Brigitte Kowanz, Kriz Olbricht, Paul Schwer and Michel Verjux. Music by Dieter Ammann, Mark Andre, Pascal Dusapin, Morton Feldman, Dai Fujikura, Georg Friedrich Haas, Moondog, Tristan Murail, Michael Obst, Sergueï Prokofiev, Salvatore Sciarrino, Simon Steen-Andersen, Juan Camilo Vásquez, Helena Winkelman, Christian Winther Christensen, Joanna Wozny

Coopération avec Ege Kunst- und Kulturstiftung Freiburg/Breisgau / Kunstraum Alexander Bürkle

Vier Lichtskulpturen von Dan Flavin, Brigitte Kowanz, Paul Schwer, Michel Verjux und eine neue, für die rainy days 2014 konzipierte Arbeit des jungen deutschen Künstlers Kriz Olbricht machen die Philharmonie während des Festivals zu einem leuchtenden Museum. Das ensemble recherche lädt am Samstagnachmittag zu einer Art Hör-Führung durch die Ausstellung und bringt jedes der Kunstwerke mit ausgewählten kammermusikalischen Werken in Verbindung.

Samstag 29.11.2014 15:00–18:15
Philharmonie, Studio 2

«Sonovisor» / «Light & Sound»



Noise Watchers Unlimited réalisation
Helgi-Jón Schweizer conception Sonovisor
Roby Glod saxophones
Arthur Stammet lumières
Laurent Willkomm assistance technique son

Nouvelles œuvres de Guillem Bonet, Stefan Dorneanu, Roby Glod, Hy-Khang Dang, Arthur Stammet Félix Turrión-Eichler, Damiano Picci, Laurent Willkomm, Tatsiana Zelianko (Uraufführung)

Coopération avec Noise Watchers Unlimited

In dreizehn Werken von Luxemburger Komponistinnen und Komponisten (darunter elf Uraufführungen) begegnen sich Musik und elektronisch gesteuertes Licht. Genau drei Personen haben pro Aufführung Platz im «Sonovisor», der das gesamte Blickfeld mit einem homogenen Lichtfeld in wechselnden Farben ausfüllt. Eine experimentelle Annäherung an Wahrnehmung als Prozess, bei dem alle Sinne zusammenwirken.

Tageskarte für die Konzerte in der Philharmonie am 29.11.2014:
15 € (<27: 9 €)

Tickets

photo: Philharmonie Sébastien Grébille

Samstag 29.11.2014 20:00
Grand Théâtre

«iTMOi»

(in the mind of igor)
Ensemble piece for 11 dancers
with original score composed by Nitin Sawhney, Ben Frost and Jocelyn Pook
inspired by The Rite of Spring by Igor Stravinsky

Akram Khan Company
Akram Khan director, choreographer
Fabiana Piccioli lighting design
Matt Deeley set design
Kimie Nakano costumes

Coproduction Sadler’s Wells London, MC2: Grenoble, Hellerau – European Center for the Arts Dresden, Théâtres de la Ville de Luxembourg
Organisé par les Théâtres de la Ville de Luxembourg dans la cadre du festival rainy days 2014

«iTMOi» (in the mind of igor) ist Akram Khans bildgewaltige Antwort auf Igor Strawinskys Jahrhundertwerk Le Sacre du printemps. Der vielfach ausgezeichnete britische Choreograph untersucht «im Kopf von Igor», wie Strawinsky die klassische Musikwelt veränderte, indem er Emotionen nicht durch Expressivität, sondern durch Muster und Brüche in der Komposition erzeugte, um das Drama eines Opferrituals zu erzählen. Dieses Frühlingsopfer ist eine Zerreißprobe für die elf herausragenden Tänzer und ein tief beeindruckendes Erlebnis für das Publikum – nicht zuletzt aufgrund des atemberaubenden Lichtdesigns, für das Fabiana Piccioli den Ritterschlag zum «Knight of Illumination» erhielt.

Tickets: 15 / 20 / 25 € (< 26: 8 €)

Tickets

Sonntag 30.11.2014 13:00
Mudam Luxembourg, Auditorium
3, Park Dräi Eechelen, L-1499 Luxembourg

United Instruments of Lucilin
Frauke Aulbert voice, e-guitar, performance
Patrick Frank, Markus Brunn lumières
Daniel Dominguez sonorisation

Martin Schüttler: schöner leben 3 («Girl You Know It’s True» – M.V.) für präparierte Flöte mit Neonröhre, Verstärkungen und Zuspielung

Kaj Duncan David: Sound & Vision for six musicians with laptops

Patrick Frank: Enlightenment (Kompositionsauftrag Philharmonie Luxembourg et United Instruments of Lucilin, Uraufführung)

Alexander Schubert: Your Fox’s A Dirty Gold for solo performer with voice, motion sensors, electric guitar and live-electronics

Patrick Frank, 1975 in Rio de Janeiro geboren, betreibt, sozusagen im Nebenberuf, in seinem Wohnort Zürich den einzigen analogen Photoautomaten der Schweiz. Das ist aber bei weitem nicht das Einzige, was den streitbaren Komponisten, Wissenschaftler, Mitgründer und Co-Prime-Minister von voicerepublic.com mit dem Licht verbindet. Bei den rainy days präsentiert er mit einem neuen, lichtintensiven Stück zum Thema Aufklärung und drei durchwegs unkonventionellen Werken junger Komponistenkollegen einige der ungewöhnlichsten Lichtblicke des diesjährigen Festivals. Vielleicht sollten Sie am besten eine Sonnenbrille mit ins Mudam nehmen…

Tickets: 15 € (<27: 9 €)

Tickets

Sonntag 30.11.2014 15:00
Philharmonie, Grand Auditorium

Solistenensemble Kaleidoskop
Joachim Fleischer lumières, performance et chorégraphie de robots (Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Michael Reudenbach: white radiation. LichtKlang-Abtastungen (Kompositionsauftrag Philharmonie Luxemvbourg avec le soutien de la Ernst von Siemens Musikstiftung, Uraufführung)

Der Lichtkünstler Joachim Fleischer, der Komponist Michael Reudenbach und das Berliner Solistenensemble Kaleidoskop bringen einen Montageroboter aus der Automobil-Produktion auf die Bühne des Grand Auditorium. Mit derselben Präzision, mit der er ansonsten Autoteile zusammenschweisst, bewegt der tonnenschwere Roboter im Konzert eine punktförmige Lichtquelle durch Objektlandschaften. Dadurch wird die Uraufführung von white radiation, einem rund einstündigen Werk für Streichorchester und Roboter-Choreographie, in ein faszinierendes Spiel von Licht und Schatten getaucht.

«An Klangsetzkästen aus Zeit lassen diese Stücke denken: äußerst sparsam bestückt mit munkelnden Tonzeichen, Geräuschfundsachen, ins Irreguläre kippenden Pulsationen, skelettierten Nachtschattenereignissen. Und in dem, was an Stille ins Unendliche sich weitet, kann man lauschend den Nachhall eines existenziellen Bebens gewahren.» (Helmut Rohm/BR für die Jury Preis der deutschen Schallplattenkritik 2013 über Michael Reudenbach)

Trailer: http://youtu.be/h7rstxXK8T8

photo: Kathrin Schwab

Sonntag 30.11.2014 16:15
Philharmonie, Salle de Musique de Chambre

Małgorzata Walentynowicz piano
Pierre Jodlowski sonorisation, lumières (Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Pierre Jodlowski:
Série Noire pour piano et électronique
Série Blanche pour piano et électronique
Série Bleue pour piano et électronique
Série Rose pour piano et électronique
(Uraufführung der vollständigen Fassung mit Licht)

Vier Stücke für Klavier und Elektronik, vier verschiedene Farben, vier verschiedene atmosphärische Welten – der unkonventionelle französisch-polnische Komponist Pierre Jodlowski führt das Publikum in assoziationsreiche Klang- und Lichtlandschaften zwischen dem dramatischen Schwarz von Film noir und Krimi, dem monochromen Blau von Yves Klein, dem schmuddeligen Rosa von Liebe, Sex und Porno und dem poetischen Weiß nebliger Winterlandschaften.

Sonntag 30.11.2014 17:30 & 19:00
Philharmonie, Espace Découverte

Solistenensemble Kaleidoskop
Titus Engel direction
Karl Kliem lumières (Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Sebastian Claren: Maurizio/Licht für Streichorchester (Kompositionsauftrag Philharmonie Luxembourg, Uraufführung)

Am Anfang von Maurizio/Licht stand eine erstaunliche Entdeckung: In manchen Techno-Genres spielt die präzise Gestaltung des Rauschens eine ähnlich obsessive Rolle wie in manchem Stück zeitgenössischer Musik – konkret: wie in der von Helmut Lachenmann erfundenen «Musique concrète instrumentale». Der Berliner Komponist Sebastian Claren analysiert als Bewunderer des Berliner Dub-Techno-Duos Maurizio (Mark Ernestus & Moritz von Oswald) dessen Track M-7b (unreleased mix) quasi unter dem Mikroskop und macht daraus eine Klangstudie für Streichorchester (extrem verlangsamt und ganz ohne Bassdrum und Hihat), die die Aufmerksamkeit der Hörer auf den enormen Detailreichtum das Streicherklangs lenkt. Dazu gehört von Anfang an das von dem Mouse-on-Mars-Wegbegleiter Karl Kliem minutiös gestaltete Licht: Denn die Musik nähert sich in dieser rund 45 Minuten langen Uraufführung «einem Zustand an, der mehr als Gesamteindruck, weniger als Aufeinanderfolge von Details wahrgenommen wird und so dem Dämmern, Leuchten oder Strahlen von Licht vergleichbar ist». (Sebastian Claren)

photo: Marius Glauer

Sonntag 30.11.2014 17:30 & 19:00
Philharmonie, Grand Foyer

Maximilian Maintz: ¡Off With Their Heads!
Ein Musiktheaterstück für 8 kopfbewegte Scheinwerfer, 8 Lautsprecher und 2 Nebelmaschinen

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da wurden die Lichtquellen im Theater dezent aus dem Sichtfeld des Publikums an die Decke oder in die Kulissen verbannt. Heute sind Scheinwerfer nicht selten in das Bühnengeschehen integriert: Eine Lampe kann Requisit oder Bühnenbild sein, sie kann sogar zum Gegenstand der Handlung werden. Aber kann ein Scheinwerfer auch als Akteur das Bühnengeschehen bestimmen? Ist es möglich, mit einem Ensemble von Lampen eine Geschichte zu erzählen? ¡Off With Their Heads! beantwortet diese Fragen mit Hilfe von zu Tänzern verwandelten roboterartigen Scheinwerfern mit einem leuchtenden «Ja»!

Sonntag 30.11.2014 20:30
Philharmonie, Grand Auditorium

Chœur INECC
Musiciens du Conservatoire de la Ville de Luxembourg
Roland Dahinden direction
Eric Michel lumières (Auftrag Philharmonie Luxembourg)

Yves Klein: Symphonie Monoton – Silence

Die monochrome Intensität seiner berühmten blauen Bilder hat Yves Klein persönlich in Musik ‹übersetzt› – als Komponist der Symphonie Monoton – Silence. Das Werk ist so radikal wie minimalistisch; das Konzept ist einfach zu beschreiben, aber das Hörerlebnis ist unbeschreiblich: 20 Minuten lang ein liegender, monochromer D-Dur-Akkord, gefolgt von 20 Minuten Stille. «Das gut zu machen war viel schwerer als er oder irgendjemand es sich vorstellte», schrieb die New York Times spürbar beeindruckt nach der atemberaubenden Aufführung unter Roland Dahinden in der brechend vollen Madison Avenue Presbyterian Church 2013. Gerade einmal elf Aufführungen erlebte das monumentale Werk seit Kleins frühem Tod 1962; die zwölfte bildet den Abschluss des diesjährigen Festivals rainy days im Grand Auditorium der Philharmonie Luxembourg. Das Licht setzt der von den Archives Yves Klein nominierte Künstler Eric Michel passend in Szene.

Coopération avec INECC Luxembourg, Conservatoire de la Ville de Luxembourg et les Archives Yves Klein

Tageskarte: 15 € (<27: 9 €)

Tickets

27.11.2014 18:00–21:00
28.11.2014 19:00–23:00
29.11.2014 14:00–19:00
30.11.2014 14:00–21:00
Philharmonie, Grand Foyer / Salles de répétition 1 & 2 / Studio 1

«Light art from the Ege Art
Foundation collection»

Dan Flavin: Untitled (to Otto Freundlich)
Brigitte Kowanz: Enjoy the secret
Kriz Olbricht: BRONX (Auftrag Philharmonie Luxembourg)
Paul Schwer: Neon Bao
Michel Verjux: Ouverture

Coopération avec Ege Kunst- und Kulturstiftung Freiburg/Breisgau / Kunstraum Alexander Bürkle

Weitere Lichtkunstwerke im Grand Foyer während des Festivals

Eric Michel: Seven Keys Mono Blue
Eric Michel: Mono Light
Manos Tsangaris: Applausdusche
Manos Tsangaris: Schrein

Vier Meisterwerke aus der Lichtkunst-Sammlung der Ege Kunst- und Kulturstiftung Freiburg/Breisgau und eine neue, für die rainy days 2014 konzipierte Arbeit eines jungen deutschen Künstlers verwandeln die Philharmonie an vier Festivaltagen in ein Museum. Bei freiem Eintritt können Sie die leuchtenden Skulpturen von Dan Flavin, Brigitte Kowanz, Paul Schwer, Michel Verjux und Kriz Olbricht während der Öffnungszeiten anschauen. Am Samstagnachmittag (siehe 29.11.2014 15:00–18:15, Eintrittskarte erforderlich) wird jedes der Kunstwerke in einer Art Hör-Führung durch die Ausstellung mit ausgewählten kammermusikalischen Werken in Verbindung gebracht.

Freier Eintritt
Außer 29.11.2014 15:00–18:15